CT WellDezember 2011
In dieser Ausgabe:
+++NEU++NEU+++
Opfer oder Schöpfer?
Klimaveränderung
jammern
Plastiktaschen
Rauchen macht dumm
Achtung L
Besser leben.
+++PLAY VIDEO-NEWS+++
Direkte NEWS aus St. Moritz:

 

+++NEU++NEU+++
Das brandaktuelle Buch von Christophe Thomann & Beat Ambord:


Hier jetzt das Vorwort probelesen:
Experten melden sich zu Wort

Online-Version  Buchhandel

ISBN: 978-3-934784-37-6

 



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Greetings!

Es weihnachtet sehr! Wirklich?

  

In wenigen Stunden ist Weihnachten. In der Adventszeit sitzt das Geld der Bürger lockerer als sonst. Das wissen auch die Medien, weshalb sie mit rührseligen Geschichten an das Elend vieler Menschen auf der Welt erinnern. Kein Tag vergeht, ohne dass die Radiosender auf viele kleine Kinder verweisen, die Weihnachten nur deshalb nicht feiern können, weil Mama und Papa keine Arbeit haben. Sicher ein trauriges Schicksal, aber doch nicht, weil Weihnachten ist. Es ist bitter, dass immer mehr Menschen in Armut leben. Ich finde es geradezu beschämend, wenn dieses Problem nur an besonderen Festlichkeiten zum Thema gemacht wird, während in der Zeit zwischen zwei Weihnachten so gut wie gar nichts darüber berichtet wird.

Und so muss ich ein jeder die Frage stellen:  
Opfer oder Schöpfer?

Opfer sind wir, wenn wir die Zustände in den Kinderheimen beklagen. Dann frage ich Sie: Was tun Sie dagegen? Wenn nicht Sie, wer dann? Mit nur 1 Euro am Tag können Sie z. B. eine Patenschaft in einem SOS-Kinderdorf übernehmen. Damit tragen Sie langfristig und nachhaltig dazu bei, die täglich anfallenden Kosten für Lebensmittel, Kleidung, medizinische Versorgung und Strom zu finanzieren. Dadurch erhalten die Kinder so die Chance auf eine bessere Zukunft. Nicht nur zu Weihnachten!

 

 

Opfer oder Schöpfer?

Opfer sind Sie, wenn Sie sich über die Klimaveränderung aufregen, aber selbst jede Kleinigkeit übers Internet bestellen, nur weil Sie ein paar Cents sparen. Wenn Sie z. B. den Begriff "Versandapotheke" eingeben, erhalten Sie fast 13 Millionen Vorschläge über die Suchmaschine "Google". Kaum vorstellbar, dass sich die Zahl der Kopfschmerzerkrankungen in den zurückliegenden Jahren derart erhöhte, dass es zu einer gewaltigen Nachfragelawine gekommen ist. Tatsächlich dürfte die Zahl eher stagnieren, nur verteilt sich das Angebot von einigen wenigen auf unzählig viele Anbieter. Sie alle kämpfen um die Gunst des Kunden, die begierig zugreifen, sobald der Preis stimmt. Wer früher ein Schmerzmittel in einer Apotheke vor Ort kaufte, bewegt sich inzwischen gar nicht mehr aus dem Haus. Mit ein paar Klicks bestellt ein Hamburger das Mittel in München, weil es dort 50 Cent billiger zu haben ist. Dass diese Packung quer durch die Republik transportiert wird und so maßgeblich am CO2 -Ausstoß beteiligt ist, zeigt den Wahnsinn des Internets. Dass der Paketbote im Schnitt nur 5 Euro pro Stunde verdient, weil auch die Post nicht mehr selbst, sondern über Subunternehmer ausliefert, zeigt die Absurdität unseres Sparverhaltens.

 

Opfer oder Schöpfer?

Opfer sind Sie, wenn Sie z. B. über die Klimaveränderung jammern und nicht handeln. Schöpfer sind Sie, wenn Sie dagegen etwas unternehmen. Die einfachste und doch wirkungsvollste Maßnahme, die persönliche C02-Bilanz in einem Schritt um 40 Prozent (!) zu senken, ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Jedermann könnte diesen Schritt tun, doch Experten schätzen, dass noch nicht einmal 20 Prozent der 40 Millionen Haushalte Öko-Strom beziehen. Wenn doch jeder etwas gegen eine Klimaveränderung ausrichten kann, wieso beziehen dann 80 Prozent aller Haushalte noch immer Strom aus z. B. Kernkraftwerken? 
Opfer oder Schöpfer?

Opfer sind Sie, wenn Sie beim Einkaufen auf die Tasche verzichten, um die Ware dann in eine Plastiktüte zu packen. Nach Angaben des Umweltministeriums werden in Deutschland jährlich 100 Millionen Tonnen Öl zur Produktion von 5 Milliarden Plastiktüten verbraucht! Jährlich werden weltweit mehr als 500 Milliarden Plastiktüten produziert. Bis sie sich auflösen, können bis zu 1000 Jahre ins Land gehen. Überlegen Sie bitte einmal: Für fünf Minuten Bequemlichkeit wird die Umwelt nachhaltig und für 1000 Jahre geschädigt! Mensch und Tier leiden durch dieses falsche Verhalten. In Afrika zieren weggewehte Plastiktüten so ziemlich jeden Baum, Wildtiere fressen die Tüten und ersticken daran. In Bangladesch verstopfen Plastiktüten Gullys, was zu verheerenden Überschwemmungen führt und in Australien leiden vor allem Meeresbewohner unter unachtsam weggeworfenen Tüten

 

Eine Plastiktüte belastet die Umwelt gleich dreifach. Für die Herstellung wird der fossile Rohstoff Erdöl benötigt, zudem gelangen bei der Entsorgung umwelt- und klimaschädliche Substanzen wie saure Gase und Kohlenstoffdioxid in die Luft. Das Produkt selbst ist biologisch nicht abbaubar und hat somit für die Umwelt etwas beklemmend Dauerhaftes. Die Einzelteile der ersten Plastiktüte von 1953 sind wahrscheinlich immer noch irgendwo auf der Erde zu finden. Wissenschaftler können nicht genau sagen, wie lange es dauert, bis sich die Tüten vollständig auflösen. "Nach neueren Untersuchungen weisen weltweit 86 Prozent aller Seeschildkröten in ihrem Körper Plastikpartikel auf, bei den Meeressäugern sind es 46 Prozent", sagt der Meeresbiologe Eike Hartwig von der Naturschutz- und Forschungsgemeinschaft Mellumrat. Er berichtet von toten Seevögeln, die verhungerten, weil ihr Magenvolumen durch verschluckte Plastikstücke immer kleiner wurden.  

 

Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Unep sterben jährlich eine Million Seevögel und hunderttausend Seehunde an Plastikmüll. Auch die großen Tiere sind bedroht: An der Küste der Normandie wurde 2002 ein toter Wal angespült - erstickt an Plastiktüten.

 

Wenn alle deutschen Hausfrauen und -männer während ihres Einkaufens auf Plastiktüten verzichten würden, könnten jährlich rund fünf Milliarden Plastiktaschen eingespart werden. Wohlgemerkt: Nur in Deutschland.

 

Es versteht sich von selbst, dass wir von CT Well dieser Entwicklung Rechnung tragen. Nicht nur der Inhalt unserer Produkte unterliegt strengsten Auflagen zum Schutze der Umwelt, sondern auch die Verpackung. Wir handeln und leben nach einer alten Indianerweisheit:

 

"Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen."

 

 

 

 

 


Rauchen macht dumm...

 

Das, was schon immer vermutet wurde, bestätigt nun eine wissenschaftliche Studie aus Großbritannien: "40 Prozent aller Krebs-Erkrankungen sind vermeidbar". Die Forscher des Krebs-Präventions-Instituts an der der "Queen-Mary"-Universität in London sind davon überzeugt, dass die meisten Krebserkrankungen auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind. Sie erwähnen, dass Raucher am gefährdetsten sind. Hier bricht der Krebs am ehesten aus. Auch sonst ist Rauchen ein Problem. Es schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Intelligenz. Das sagt der Wissenschaftler Laurence Whalley von der britischen Universität Aberdeen. In Studien mit Probanden wurde in einem Zeitraum von über 50 Jahren untersucht, wie sich die menschliche Denkfähigkeit im Laufe des Lebens verändert. Raucher, die ungefähr die Hälfte der Testgruppe ausmachten, schnitten dabei im Vergleich deutlich schlechter ab als Nichtraucher oder Testpersonen, die mit dem Rauchen aufgehört hatten. Ein Grund mehr, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein guter Vorsatz fürs neue Jahr...

 

 

Überdies werden Krebserkrankungen auch durch eine ungesunde Ernährung begünstigt, sagen die Forscher von "Queen Mary". Konkret gemeint ist damit der Mangel an Obst und Gemüse. In aller Bescheidenheit: Diese Feststellung überrascht mich nicht. Warum sonst sind Nahrungsergänzungsmittel so wichtig?

 

Als ich heute Morgen die Zeitung aufschlug, konnte ich nicht glauben, was ich dort las. In einer ganzseitigen Anzeige wirbt ein Lebensmitteldiscounter mit allerlei Produkten zu Weihnachten, darunter auch "frischer Spargel". Bekanntlich wächst dieser hierzulande im Mai und nicht drei Tage vor Heiligabend. Und so fand sich in der Anzeige ein dezenter Hinweis, dass dieser natürlich nicht aus heimischen Landen kommt, sondern aus Peru. Kaum vorstellbar, dass dieses Gemüse über den Landweg Europa erreichte. Für gewöhnlich wird ein Flugzeug eingesetzt. Auch hier zeigt sich, was 1,99 Euro (= 500 Gramm Spargel) anrichten können, wenn wir Menschen buchstäblich zu unchristlichen Zeiten etwas essen wollen. Ganz zu schweigen vom Zustand des Spargels. Ich bin mir sicher, dass er über nur noch wenige Mineralstoffe verfügt, auf die unser Körper so dringend angewiesen ist. Lange Transportwege, Lagerzeiten, industrielle "Züchtung", all das hinterlässt Spuren bei den Spurenelemente, nämlich wenige bis gar keine mehr. Gesund is(s)t etwas anderes.

 

Insofern gehen wir von CT Well paradiesische Zeiten entgegen, denn wir haben das, was für jeden Einzelnen wichtig ist: die richtige Nahrungsergänzung.

 

 

 

 

 


Achtung L...

 

Wenn Sie über die bevorstehenden Festtage vielleicht eine Kreuzfahrt planen, dann möchte ich keineswegs Ihre Vorfreude trüben. Komme aber nicht umhin, Ihnen die Abschrift eines Funkgesprächs, das tatsächlich im Oktober 1995 zwischen einem US-Marinefahrzeug und kanadischen Behörden vor der Küste Neufundlands stattgefunden hat, zu präsentieren.  

Es wurde am 10.10.1995 vom Chief of Naval Operations veröffentlicht. Amerikaner:  

 

"Bitte ändern Sie Ihren Kurs um 15 Grad Norden, um eine Kollision zu vermeiden".  

 

Kanadier: "Ich empfehle, Sie ändern Ihren Kurs 15 Grad nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden".  

 

Amerikaner: "Dies ist der Kapitän eines Schiffes der  

US-Marine. Ich sage noch einmal: Ändern Sie Ihren Kurs".  

 

Kanadier: "Nein. Ich sage noch einmal: Sie ändern Ihren Kurs".  

 

Amerikaner: "Dies ist der Flugzeugträger "US Lincoln", das zweitgrößte Schiff in der Atlantikflotte der Vereinigten Staaten. Wir werden von drei Zerstörern, drei Kreuzern und mehreren Hilfsschiffen begleitet. Ich verlange, dass Sie Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, das ist einsfünf Grad nach Norden, ändern, oder es werden Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit dieses Schiffes zu gewährleisten".

 

Kanadier:"Wir sind ein Leuchtturm. Sie sind dran".


 

 

 

 

 


Besser leben 


In seinem Armutsbericht 2011 kommt der Paritätische Gesamtversand zu einer erschreckenden Feststellung: "In Deutschland verfestigt sich die Armut auf hohem Niveau". Mehr als 12 Millionen Menschen gelten als armutsgefährdet, das sind 14,5 Prozent der Bevölkerung. Haushalte, deren Einkommen geringer ist als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens, sind per Definition arm. 2010 lag diese Schwelle für einen Ein-Personen-Haushalt bei 826 Euro monatlich, für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 1.735 Euro. Ich gebe offen zu, dass auch ich von solchen Beträgen kein würdiges Leben bestreiten könnte. Gleichwohl sage ich, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Man kann eine Situation akzeptieren, darf dann aber nicht die Umstände beklagen. Oder aber man ändert sich, dann ändern sich auch die Bedingungen. So kann z. B. eine nebenberufliche Tätigkeit im Network-Marketing genau diesen finanziellen Engpass dauerhaft beseitigen. Wer bereit ist, sich den Herausforderungen zu stellen, wird schon bald aus der "armutsgefährdeten Situation" entfliehen. Vor ihm öffnet sich eine Tür zu einem besseren Leben.

 

Für die bevorstehenden Festtage wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute. Genießen Sie die Stille an den Festtagen, denn: "In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt". Das sage nicht nur ich, sondern einst Kurt Tucholsky.

 

Sie hören bzw. lesen wieder von mir im nächsten Jahr. Am 5. Januar 2012 erscheint der nächste "Wochenrückblick".

 

Bis dahin herzlichst


Beat Ambord 

Executive Vice President


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