Binder Corporate Finance - M&A International - Our Expertise, Your Success
Map

Newsletter März 2012



Inhalt:

M&A-Kolumne

Preisentwicklung von Unternehmen

Jens Rutten wird Partner

Neues M&A-Desk in Schanghai

Entwicklung der M&A-Transaktionen

«Road to Exit» - Nachfolge frühzeitig planen

Aktueller Automotive M&A Outlook

 

Peter Binder

Peter M. Binder ist Partner und Gründer von Binder Corporate Finance sowie Chairman von M&A Inter­national Inc. Er schreibt die M&A-Kolumne für den BCF-News­­­letter und lässt Sie auf diese Weise teilhaben an seinen scharfen Beo­bach­tun­gen des M&A-Marktes.



«Road to Exit»-Nachfolge frühzeitig planen

Die Eigentümer von mittel­ständi­schen Unter­nehmen lassen sich heute pro­fessio­nell bei der Nach­folge­regelung unterstützen. Doch trotz einer schlüssi­gen Ver­kaufs­strate­gie und einer über­leg­ten Ver­hand­lungs­führung scheitern die Nach­folge­rege­lungen regel­mässig an einer mangel­haften Verkaufs­vor­be­reitung oder einer ver­fehl­ten Kauf­preis­ziel­setzung. Eine «Road to ­Exit»-Analyse kann einen zu wenig durch­dachten «Go»-Ent­scheid verhindern.

 

Ziel der «Road to Exit» ist es, das Unter­nehmen in einen ver­käuflichen Zustand zu bringen und die unter­nehme­rischen Frei­heiten des Ver­käufers zu erhöhen. Da kein formeller Ver­kaufs­prozess ein­ge­leitet werden muss, ist dieser Entscheid mental und finan­ziell leichter zu fällen.

 

Die Überprüfung des Hand­lungs­bedarfs läuft in der Regel in drei Phasen ab. Auf dieser Grund­lage wird die Umsetzung geplant und die Exit-Strategie definiert. Welche Schlüssel­elemente die «Road to Exit»-Analyse bein­haltet, erfahren Sie im komp­letten Artikel, der kürz­lich im M&A-Special der Handels­zeitung erschienen ist. (ka/jj)

«Handelszeitung»
Lesen Sie den ganzen Artikel

 

 


Aktueller Automotive  

M&A Outlook


Ende Februar ver­öffent­lichte unsere Allianz M&A Inter­na­tio­nal ihre aktu­elle Ana­lyse zur Auto­mo­bil­branche. Der Bericht wurde von Bran­chen­spezia­lis­ten aus unserer Allianz M&A Inter­na­tio­nal ver­fasst. Unter dem Titel «Why Build When You Can Buy?» gehen die Autoren auf die Ent­wick­lung der M&A-Aktivität und die stra­te­gi­schen Über­le­gungen hinter den Trans­ak­tio­nen ein. Der Bericht beschäf­tigt sich mit den aktuellen thematischen und geografischen Brennpunkten von Übernahmen in der Auto­mo­bil­branche und zieht Schlüsse für die zukünf­tige Ent­wick­lung. 

 

Den gesamten Bericht können Sie von unserer Homepage kostenfrei herunterladen.   

 

Automotive Outlook   

 

 


Binder Corporate Finance AG

Binder Corporate Finance ist der exklusive Schweizer Partner von M&A International Inc., einer welt­weit führenden Alli­anz von unab­hängigen M&A-Be­ra­tungs­­­unter­nehmen. Binder Corporate Finance ist ein füh­rendes Wirt­­­schafts­­­be­­­ra­tungs­unter­­­nehmen in der Schweiz, spezia­­li­siert auf Mergers & Acqui­sitions, Cor­po­r­ate Finance und Manage­­ment Coaching. Seit 2001 hat es über 100 Trans­­aktio­nen mit einem Gesamt­­­vo­­lumen von über 3 Mrd. CHF beglei­tet. Binder Corporate Finance bündelt inter­na­tio­nale Er­fah­rung­en, erprob­tes Know-how und aus­ge­­­wie­senes inter­­­diszi­­­pli­­näres Fach­­wissen.

Binder Corporate Finance Team



M&A International

M&A International Inc. ist ein auf Mergers & Acquisitions spezia­lisiertes, weltweit tätiges Netz­werk von unab­hängigen M&A-Be­­ra­­tungs­­­unter­nehmen. Der Allianz gehören 46 Mit­glieder­firmen aus 41 Ländern an, mit über 600 M&A-Spezia­lis­ten. 2011 hat M&A Inter­­na­tional im Rahmen der Allianz 274 Trans­aktio­nen mit einem Gesamtwert von 17,6 Mrd. USD erfolgreich abgeschlossen.

  

 



M&A-Kolumne

Herausforderungen am schwächelnden
M&A-Markt


Der M&A-Markt hat in den letzten sechs Monaten an Dynamik eingebüsst. Die unsi­cheren wirtschaft­lichen Aussichten haben auf die Stimmung im M&A-Markt gedrückt. Auf der einen Seite sehen die Käufer die Unter­nehmenswerte wegen sinken­der Margen unter Druck. Auf der anderen Seite sind die Ver­käufer nach wie vor von der strate­gischen Posi­tio­nierung ihrer Unter­nehmungen überzeugt und erwarten, dass ihr Wert ungeachtet einer konjunk­turellen Delle bezahlt wird. Die grosse Heraus­­­forderung für uns M&A-Berater ist es, diese unter­schiedlichen Sichtweisen in Einklang zu bringen.

 

Zeiten der Unsicher­heit bieten insbe­sondere kapital­starken Unter­nehmen auch Chancen, da sie höhere Risiken ein­gehen können. Im M&A-Markt stehen sie heute mit weniger Käufern im Wett­be­werb, was tenden­ziell zu tieferen Kauf­preisen führt. Viele dieser Unter­nehmen sind deshalb auf der Suche nach attraktiven Kauf­ge­legen­heit­en. Trotz ihrer komfor­tablen finan­ziellen Lage prüfen und kal­ku­lieren auch diese Käufer bei Über­nahmen sehr genau, müssen sie doch ihre Ver­ant­wortung gegen­über dem eigenen Unter­nehmen und seinen Aktio­nären wahr­nehmen. Hierfür müssen die Verkäufer Verständnis aufbringen.

 

Ein standardisierter M&A-Prozess trägt den heutigen Herausforderungen nur unge­nügend Rechnung. Das Vorgehen ist dem Einzelfall entsprechend anzupassen. Strikte Auktionen bleiben die Ausnahme, während langwierige Verhandlungen unter Ein­be­zug von grösseren Beraterteams auch bei Übernahmen von mittleren Unter­nehmen eher die Regel sind.

 

 



Kommentar zu den gegenwärtig bezahlten
Preisen für Unternehmungen


Die momentane Schwäche des M&A-Marktes spiegelt sich auch in der Abnahme der Transaktionen. Im 4. Quartal 2011 wurde mit weltweit 6793 Transaktionen das tiefste Niveau seit dem 3. Quartal 2002 erreicht. Interessanterweise hat diese Entwicklung die Preise nicht negativ beeinflusst. Der bei Übernahmen in Europa bezahlte EBITDA-Multiplikator betrug im 4. Quartal 9,6x und war damit leicht höher als in den drei Vorquartalen. Damit folgt er dem leicht steigenden Trend, der seit dem 3. Quartal 2009 festzustellen ist.

 

Preisentwicklung für Unternehmen

Der MSCI Europe hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2011 negativ entwickelt. Dies steht im Widerspruch zur Entwicklung der bezahlten Preise am europäischen M&A-Markt. Seit Anfang 2012 jedoch herrscht an den Börsen eine Rally, die in diesem Ausmass seit Jahren nicht mehr zu beobachten war. Sie ist insofern überraschend, als sich seit Jahresbeginn positive und negative Indikatoren täglich abwechseln und kein eindeutiges Bild wiedergeben.

 

Die Indikatoren deuten denn auch auf ein vorsichtig optimistisches Umfeld hin, das noch erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt ist. Wir gehen deshalb davon aus, dass sich die Unternehmungen weiter vorsichtig verhalten und vor allem gezielte strate­gische Akquisitionen tätigen. Die Bewertungen dürften sich in den nächsten Monaten auf dem aktuellen Niveau konsolidieren. (rt)

 

 



Ernennung von Jens Rutten zum Partner

Jens RuttenDie drei bisherigen Partner bei Binder Corporate Finance erhalten Verstärkung: Jens Rutten wurde per Anfang Jahr als Partner aufgenommen. Er ist seit sieben Jahren bei Binder Corporate Finance tätig. Jens Rutten studierte an der Uni­versität St. Gallen Betriebswirtschaft. Berufsbegleitend bildete er sich zum CFA Charterholder weiter. Als Partner wird Jens Rutten unsere Kunden weiterhin an vorderster Front begleiten und unterstützen.

 

Ebenfalls befördert wurde Juraj Janos, der im April 2007 in unsere Firma eintrat. Er ist neu Senior Berater. Juraj Janos studierte an der Universität Bern Betriebswirtschaft. Berufsbegleitend absolvierte er ebenfalls in Bern ein Zusatzstudium in Wirt­schafts­recht.

 

Es freut uns ausserordentlich, zwei sehr kompetente Mitarbeiter, die bei uns ihre M&A-Karriere begonnen haben, in Anerkennung ihrer ausgezeichneten Leistungen und ihres Einsatzes mit diesen verantwortungsvollen Positionen zu betrauen.

  

►  www.binder.ch, Jens Rutten

 

 



Schanghai und Hongkong

 

Neues Standbein des China-Europa-M&A-Desk in Schanghai


Seit letzten Sommer betreiben wir zusammen mit mehreren Partnerfirmen von M&A International Inc. ein China-Europa-M&A-Desk in Hongkong. Das Team besteht aus sechs Personen unter der Leitung von Dennis Plomp, einem Niederländer. Seit drei Monaten können wir mit Nathalie Zhao auch auf eine erfahrene Expertin in Schanghai zurückgreifen.

 

Mit diesem Angebot möchten wir einerseits Schweizer Unternehmen, die an einer Akquisition in China interessiert sind, bei der Suche, der Kontaktnahme und den Verhandlungen besser unterstützen. Andererseits können wir chinesischen Käufern bei ihren Akquisitionen in Europa zur Seite stehen, die mit unseren Gege­ben­heiten zum Teil noch wenig vertraut sind.

 

Nachdem China auf dem internationalen M&A-Markt lange Zeit vor allem durch seine staatseigenen Unternehmen vertreten war, werden gemäss einem kürzlich erschienenen Bericht von Mergermarket in Zukunft zunehmend private chinesische Unternehmen als Käufer auftreten. Diese sind sich der diversen kulturellen Hürden bewusst und bei der Wahl ihres Vorgehens flexibler, was die Durchführung von Transaktionen erleichtert. Mit unseren Büros vor Ort können wir uns zusammen mit unseren Partnern von M&A International als kompetente Berater für diese chinesischen Unternehmen positionieren. Direkt am Puls des Wachstumsmarkts China zu sein, wird auch unsere bestehenden Aktivitäten beflügeln. (pb)

 

 



M&A InternationalWeltweite Entwicklung
bei Transaktionen im M&A-Markt

  

Um die Entwicklung der laufenden Mandate und der abgeschlossenen Transaktionen ihrer Mitglieder zu verfolgen, hat unsere global vernetzte Allianz M&A International eine laufend aktualisierte interne Datenbank eingerichtet, die ausgewählte Informationen über alle Mandate und Transaktionen der Mitglieder verwaltet. Gemäss einer aktuellen Auswertung der Daten haben die Allianzmitglieder in den letzten sechs Monaten 109 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 11,7 Mrd. USD abgeschlossen. Aus den Anteilen von neu erhal­tenen Mandaten bzw. abge­schlossenen Trans­aktionen pro Branche lassen sich gewisse Tendenzen im M&A-Markt für mittelständische Unternehmen erkennen. Die nach­folgende Abbildung zeigt die Branchen­anteile bezogen auf die letzten sechs Monate.

 

Transaktionen März 12

Insgesamt wurden seit September 2011 leicht mehr Mandate neu akquiriert als abgeschlossen. Nachdem in den sechs Monaten davor in den Bereichen Kon­sumgüter und Industriegüter am meisten Mandate akquiriert werden konnten, schlug sich dies nun in einem höheren Anteil dieser Branchen an den abge­schlossenen Mandaten nieder. Bei den neu akquirierten Mandaten war der grösste Zuwachs in der Informationstechnologie zu beobachten. (jj)

 


 Binder Corporate Finance AG  

   Kontakt