

Peter M. Binder ist Partner und Gründer von Binder Corporate Finance sowie President von M&A International Inc. Er schreibt die M&A-Kolumne für den BCF-Newsletter und lässt Sie auf diese Weise teilhaben an seinen scharfen Beobachtungen des M&A-Marktes.
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Einblick in die Zusammenarbeit innerhalb von M&A International Inc.
Die Anfänge unserer Allianz reichen bis ins Jahr 1985 zurück. Seit Anfang an hatten die Mitglieder das Ziel, die weltweit führende Allianz von unabhängigen M&A-Beratern im Mid-Market aufzubauen. Heute umfasst M&A International Inc. 47 Mitglieder in 41 Ländern mit insgesamt über 500 M&A-Spezialisten. Das Wachstum erfolgte schrittweise und wohldurchdacht. Jedes neue Mitglied wird im Rahmen des Aufnahmeprozesses genau geprüft. Auch nach erfolgreichem Beitritt sind von den Mitgliedern diverse Richtlinien und Verhaltensgrundsätze einzuhalten. Die Mitglieder haben der Organisation klare Statuten gegeben und erarbeiten gemeinsam Best Practices, um ihren Kunden weltweit hochwertige Dienstleistungen anbieten zu können. Dazu gehört auch die Vereinbarung von Richtlinien zur Honoraraufteilung unter den Mitgliedern. Über die angemessene Honorierung unseres globalen Netzwerks müssen sich unsere Kunden also keine Gedanken machen. Bei unseren Mandaten können wir uns auf die professionelle Unterstützung unserer internationalen Partner vor Ort verlassen. Immer wieder haben auch wir Gelegenheit, unsere ausländischen Kollegen erfolgreich zu unterstützen, wie kürzlich bei der Übernahme der niederländischen Per Plus Logistics B.V. durch die Bertschi AG. (jj) 
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Aktueller Technology M&A Outlook
Vor Kurzem veröffentlichte unsere Allianz M&A International ihre aktuelle Analyse zur IT-Branche. Die Autoren sind IT-Spezialisten aus unserer Allianz M&A International. Der Bericht mit dem Titel "Has the Era of Irrational Exuberance Returned?" widmet sich der Entwicklung der M&A-Aktivität und der Unternehmensbewertungen im Bereich Informationstechnologie. Er beschreibt das wieder aufgeflammte Interesse der Investoren an dieser Branche und geht den zukünftigen Trends für M&A-Transaktionen nach. Die Autoren diskutieren die Gefahr einer erneuten "Internet-Bubble" und heben vor diesem Hintergrund die grosse Bedeutung des korrekten Marktverständnisses auf Seite der Investoren hervor. (jj) ► Den gesamten Bericht können Sie von unserer Homepage kostenfrei herunterladen.
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Binder Corporate Finance ist der exklusive Schweizer Partner von M&A International Inc., einer weltweit führenden Allianz von unabhängigen M&A-Beratungsunternehmen. Binder Corporate Finance ist ein führendes Wirtschaftsberatungsunternehmen in der Schweiz, spezialisiert auf Mergers & Acquisitions, Corporate Finance und Management Coaching. Seit 2001 hat es über 100 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von über 3 Mrd. CHF begleitet. Binder Corporate Finance bündelt internationale Erfahrungen, erprobtes Know-how und ausgewiesenes interdisziplinäres Fachwissen.
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M&A International Inc. ist ein auf Mergers & Acquisitions spezialisiertes, weltweit tätiges Netzwerk von unabhängigen M&A-Beratungsunternehmen. Der Allianz gehören 47 Mitgliederfirmen aus 41 Ländern an, mit über 500 M&A-Spezialisten. 2010 hat M&A International im Rahmen der Allianz 264 Transaktionen mit einem Gesamtwert von 9,2 Mrd. USD erfolgreich abgeschlossen.
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 M&A-Kolumne
Noch kein negativer Einfluss der Finanz- und Schuldenkrise auf die M&A-Aktivität in der Schweiz
Die Unternehmenskäufe und -verkäufe kommen in Zeiten von Unsicherheiten generell ins Stocken. Investoren sind zurückhaltend, wenn die Aussichten eines Unternehmens, insbesondere die zukünftigen Free Cash Flows als wichtigste Bewertungsgrösse, unklar sind. Dies führt zu Preisabschlägen oder sogar zu einem Verzicht auf eine Transaktion. Angesichts des nicht nur hohen, sondern über längere Zeit sehr volatilen Frankenkurses hätte die M&A-Tätigkeit in den letzten Monaten eigentlich stark zurückgehen müssen. Unsere Auswertung der bei Mergermarket erfassten Transaktionen bis Ende Oktober 2011 zeigt hingegen ein positives Bild. Gegenüber der Vorjahresperiode ist nicht nur die Anzahl der Transaktionen von 160 auf 222 gestiegen, auch der Median der Transaktionswerte stieg von 60 Mio. EUR auf 78 Mio. EUR. Bemerkenswert sind vor allem die Verschiebungen bei den grenzüberschreitenden Transaktionen. Während im ganzen Jahr 2010 von gesamthaft 220 Transaktionen 161 unter ausländischer Beteiligung erfolgten, sind es im laufenden Jahr bereits 176 Transaktionen von insgesamt 222. Diese Zahlen sind ein Anzeichen dafür, dass die Unternehmer den Verwerfungen in der Weltwirtschaft nicht einfach tatenlos zusehen, sondern aktiv bemüht sind, sich besser zu positionieren. Wir spüren diesen Trend deutlich in unserer täglichen Arbeit. Im Vordergrund stehen dabei strategische Überlegungen. Im generell kurzfristiger orientierten Private-Equity-Markt hingegen herrscht trotz vieler Interessenten weiterhin eine hohe Verunsicherung. |
 Nachfolgeregelung in turbulenten Zeiten
Die Probleme der KMUs sind drei Jahre nach der Finanzkrise nicht geringer geworden. Auch wenn viele Unternehmen finanziell besser dastehen als zuvor, verunsichern die angeschlagenen Banken, die Währungsturbulenzen und die Angst vor einer neuen Rezession insbesondere jene Firmeninhaber, die ihre anstehende Nachfolgeregelung wegen der Finanzkrise hinausgezögert haben. Was tun, wenn jetzt die mageren Jahre anbrechen? Ist das Unternehmen unter diesen Voraussetzungen überhaupt für einen Käufer attraktiv? Ist diese Sorge berechtigt? Bewegte Zeiten lassen einen Unternehmer kaum unbeeindruckt. Oft wäre es schon beruhigend, einen unvoreingenommenen Ansprechpartner an seiner Seite zu wissen. Unser Rat: Nur die Ruhe nicht verlieren - nehmen Sie das Heft in die Hand! Befassen Sie sich im Familienrat regelmässig mit der Eigentümerstrategie und diskutieren Sie die Ziele und Rollen der Beteiligten. Thematisieren Sie schwierige Familiensituationen und weichen Sie Konflikten nicht aus. Lassen Sie die Verkäuflichkeit des Unternehmens von externer Stelle beurteilen. Sobald Sie sich mit den spezifischen Erfolgsfaktoren Ihrer Firma, den strategischen Optionen und dem Handlungsbedarf auseinandergesetzt haben, wird die Unsicherheit konkreten Ideen weichen. Warten Sie nicht ab - als Unternehmer sind Sie schliesslich gewohnt zu handeln. (ka)
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 Kommentar zu den gegenwärtig bezahlten Preisen für Unternehmen
Weltweit war die M&A-Aktivität in den ersten neun Monaten 2011 um rund 20% höher als in den ersten neun Monaten 2010. Im 3. Quartal 2011 haben die Transaktionen jedoch stark abgenommen. Die Unsicherheit an den Finanz- und Kapitalmärkten hat sich auch auf die Anzahl Übernahmen ausgewirkt. Vor allem fremdfinanzierte Übernahmen von Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung wenig planbar ist, sind ins Stocken geraten. Banken sind bei der Kreditvergabe äusserst vorsichtig und zurückhaltend. Gleichzeitig nutzen strategische Käufer ihre Akquisitionskassen, um attraktive Unternehmen mit nachhaltigen Ergebnissen zu übernehmen und so ihre strategische Position zu stärken. Der für Unternehmen bezahlte EBITDA-Multiplikator lag in den vergangenen zwei Quartalen relativ stabil bei 9,2x im 2. Quartal bzw. 9,3x im 3. Quartal 2011. Damit setzt er den leicht steigenden Trend fort, der seit dem 2. Quartal 2010 festzustellen ist.

Anders als bei den bezahlten Preisen bei M&A der börsenkotierten Unternehmen ist der MSCI Europe insbesondere im 3. Quartal 2011 stark eingebrochen. Dieser Einbruch widerspiegelt die Unsicherheit der Akteure an den Kapitalmärkten. Solange keine klaren politischen Lösungen für die Schuldenkrise in Europa und in den USA absehbar sind, werden Unsicherheit und die damit einhergehende Vorsicht die Kapitalmärkte prägen. In diesem Umfeld ist nicht davon auszugehen, dass die Bewertung für Unternehmen weiter steigen wird. Wir gehen für das 4. Quartal 2011 vielmehr von einer Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau aus. (rt)
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Konferenz von M&A International Inc. in Mumbai
Die M&A-Spezialisten unserer Allianz treffen sich regelmässig und mehrmals pro Jahr zum persönlichen Austausch über aktuelle Projekte, die gegenseitige Zusammenarbeit und den M&A-Markt. Bei der Wahl der Konferenzorte wird unter anderem der Bedeutung der jeweiligen Wirtschaftsregion Rechnung getragen. Unter diesem Aspekt ist auch die Wahl der indischen Wirtschaftsmetropole Mumbai als Ort der nächsten Konferenz von M&A International Mitte November zu verstehen. Indien ist die elftgrösste Volkswirtschaft der Welt und verzeichnet aktuell ein Wirtschaftswachstum von schätzungsweise 8% pro Jahr. Die Übernahmen indischer Unternehmen durch ausländische Käufer haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. In der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung Indiens liegen auch für Schweizer Unternehmen beträchtliche Chancen. In unseren Projekten stossen wir immer wieder auf indische Käufer, die auf seriöse Weise strategisches Interesse am Schweizer Markt äussern. Mit der erfolgreichen Umsetzung von M&A-Projekten in Indien befasst sich das Cross-Border-M&A-Forum, das im Rahmen der Konferenz im prunkvollen Taj Mahal Palace stattfinden wird. Das Programm umfasst ausserdem verschiedene Foren zum allianzinternen Erfahrungsaustausch und ein Weiterbildungsprogramm für jüngere M&A-Berater. (jj) |
Weltweite Entwicklung bei Transaktionen im M&A-Markt
Unsere global vernetzte Allianz M&A International Inc. führt eine laufend aktualisierte interne Datenbank der bearbeiteten Mandate und abgeschlossenen Transaktionen. Aus dieser Datenbank können wir Hinweise auf Tendenzen im weltweiten M&A-Markt ableiten. Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Allianzmitglieder in den letzten sechs Monaten 113 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von knapp 16 Mrd. USD abschliessen konnten. Interessanter als das Volumen sind die Anteile von neu erhaltenen Mandaten bzw. abgeschlossenen Transaktionen pro Branche. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Branchenanteile bezogen auf die letzten sechs Monate. 
Die Anzahl der erfolgten Transaktionen entsprach etwa jener der neu akquirierten Mandate. In der Finanz- und Immobilienbranche konnten im letzten halben Jahr anteilsmässig am meisten Transaktionen abgeschlossen werden. Bei den neu akquirierten Mandaten lag jedoch der Konsumgüterbereich vorne. Anhand der Branchenverteilung der neuen Aufträge ist eine erhöhte Aktivität in den Sektoren Industriegüter, Rohstoffe und Gesundheit/Pharma zu erwarten. (jj)
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