Deutsch Ausgabe 3: Dezember 2011
Nur noch vier Jahre bis 2015 - dem Jahr, in dem die Frist zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele abläuft. Der Street News Service misst die Fortschritte vor Ort.
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Kindersoldaten: "Töte ihn, oder wir werden dich töten"
Sechs Jahre nach Bürgerkriegsende leiden viele ehemalige Kindersoldaten in Burundi immer noch unter ihren schrecklichen Erlebnissen. "Er starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an und flehte um Gnade. Dann rammte ich ihm ein Messer ins Herz. Er war der Erste, den ich tötete. Ungefähr 35 weitere folgten. Aber mir wurde erlaubt, diese mit einer Kalaschnikow zu töten. Das war nicht ganz so schlimm." Read more
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| Kinder, die das Gesetz in die Hand nehmen
Im ländlichen Sambia, wo der Zugang zu Rechtsberatung minimal ist, es aber große Bedürftigkeit gibt, sorgen Kinder selbst dafür, dass Recht und Ordnung in ihren Gemeinden eingehalten werden. Read more
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Der versteckte Horror: Vergewaltigungen von Männern im Kongo

Es gibt Männer die aufgrund jüngster Ereignisse schwer traumatisiert sind und dabei ihre ganze Würde und ihr Selbstbewusstsein verloren haben. In einem Behandlungszentrum in Uganda sprechen diese Männer offen über die Verbrechen, denen sie zum Opfer fielen. Read more
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Land Grabbing in Äthiopien: Legale Pacht oder geraubter Boden?
Addis Abeba - Nur Reds Kopf lugt aus dem Grün hervor. Seit dem frühen Morgen kniet der Junge bei knapp 40 Grad in mitten eines Zuckerrohrfeldes und jätet Unkraut. Ein Inder mit einem großen Sonnenhut steht über ihm, passt auf, dass er auch nichts übersieht. Red ist acht Jahre alt. Umgerechnet 83 Cent verdient er, wenn er einen Tag lang auf dem Feld im Westen Äthiopiens schuftet. Das ist billiger als Pflanzenschutzmittel. Der indische Farmpächter will in spätestens drei Jahren Millionen verdienen, indem er im Hungerland Äthiopien mit Hilfe von Kinderarbeit produzierte Lebensmittel exportiert. Read more
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Die Ärmsten der Armen im Sudans - Ein Bericht aus einer Leprakolonie
Auf den ersten Blick sieht Rokwe, ein Außenbezirk von Juba, genauso aus wie jedes andere Dorf im Südsudan auch. Die Sonne funkelt auf den mit Gras bewachsenen Lehmdächern und aus der Ferne ertönt ein Kirchenchor bei der Probe. Einzig die Szenerie beim örtlichen Gesundheitszentrum lässt erahnen, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. Dutzende Patienten suchen auf der Betonterrasse Schutz vor der Sonne. Bei vielen ist mehr als eine Extremität verformt. Manche können sich ganz gut bewegen, andere können nur mühsam gehen. Rokwe ist eine Leprakolonie. Read more
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Die International Network of Street Papers (Internationales Netzwerk der Straßenzeitungen) arbeitet zusammen mit dem Inter Press Service daran, die Berichterstattung über Armutsprobleme und die Verbreitung verwandter Themen weltweit zu erhöhen. Der Kern dieser Partnerschaft ist ein auf drei Jahre (2010 - 2012) beschränktes und von der EU finanziertes Projekt, das darauf abzielt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals - MDGs) in Europa zu lenken. Dieses Projekt wird diese Ziele in die Schlagzeilen und auf die politische Tagesordnung bringen und dort halten, um den politischen Willen, der notwendig ist um diese Ziele zu erreichen, zu erhalten und zu stärken, und zwar vor allem in den am wenigsten entwickelten Ländern. Lesen Sie mehr |
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Das terrorisierte Leben eines Kindesoldaten
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Schutz für den Überbringer der Nachricht
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Verkäufer weltweit im rampenlicht: Zbyszek
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Ungarn: Das Leben einer Straßenzeitungs-Verkäuferin
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Philippinen: Die Lebensgeschichte einer Strassenmagazin-Verkäuferin
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Der Street News Service (SNS) ist die Online-Nachrichtenagentur der International Network of Street Papers (Internationales Netzwerk der Straßenzeitungen). Der SNS vereint den besten Journalismus aus Straßenzeitungen auf der ganzen Welt. Darüber hinaus arbeitet der SNS mit einem Netzwerk aus weltweit stationierten Korrespondenten zusammen, die exklusive Artikel zu den Themen soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit produzieren.
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