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KULSEN & HENNIG
Brillante Farben der Natur
Newsletter Nr. 1
10 / 2009
In dieser Ausgabe:
 
Neues von Kulsen & Hennig
- Unser neuer Newsletter
Neues von Kulsen & Hennig
EditorialSehr geehrte Kunden
 
Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe unseres Newsletters!
Wir sind stolz Ihnen den ersten deutschsprachigen Newsletter über Naturfarbene Diamanten präsentieren zu können.

Seit über 10 Jahren beliefern wir Schmuckmanufakturen, Juweliere und Goldschmiede mit den erlesensten Naturfarbenen Diamanten, die wir auf dem Markt finden. Ob Einzelstein oder Pavéware, jeden Stein suchen wir sorgfältig und fachkundig für Sie aus. Wer uns auf der Inhorgenta in München oder der Baselworld besucht hat, kennt auch unsere schweizerische Partnerfirma Dominik Kulsen aus Winterthur. Diese beliefert Kunden in der Schweiz und weltweit, während wir für unsere europäischen Kunden da sind.

Sie ausschließlich mit unseren Diamanten zu beliefern, genügt uns jedoch nicht. Wir möchten Sie auch mit dem dazugehörigen Fachwissen und aktuellen Marktinformationen versorgen. Mit diesem Newsletter hoffen wir Sie bei Ihrer Arbeit mit Naturfarbenen Diamanten zu unterstützen.

Freundliche Grüsse
Ihr Kulsen & Hennig Team

PS: Es ist Ihr Newsletter! Alles was Sie schon immer im Zusammenhang mit Naturfarbenen Diamanten erfahren wollten kann Thema in einem unserer Newsletter werden. Senden Sie Ihre Fragen und Anregungen an:
FeatureAus unserem Sortiment:
1.23 ct Radiant Fancy Deep Orangy Yellow

 
An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig Diamanten aus unserem Sortiment, die uns besonders am Herzen liegen. Sie kennen das vielleicht: Steine, die man fast ein bisschen ungern verkauft? 
1.23 RAD feature stone
Um solch einen Stein handelt es sich bei diesem Diamanten im Radiant-Schliff. Mit seinen schönen Proportionen und seiner goldfarbenen Brillanz hat er eine besonders warme Ausstrahlung. Nur unter der Lupe erkennt man kleine, farblose Einschlüsse im Bereich der Tafelfacetten. Das Zertifikat des Gemological Institute of America (GIA) können Sie sich ansehen, wenn Sie hier klicken.

Wir sind begeistert von diesem schönen, goldfarbenen Stein! Jetzt sind wir gespannt, wen dieser Diamant inspirieren und in welchem Schmuckstück er einmal seinen Platz finden wird.
GabrieleUnsere neue Mitarbeiterin

Einige von Ihnen haben sie bereits an unserem Messestand oder am Telefon kennengelernt. Den anderen möchten wir sie hiermit vorstellen:

Seit Januar gehört Gabriele Gollwitzer fest zum Team von Kulsen & Hennig. Unter anderem ist sie für die Gestaltung dieses Newsletters zuständig. Inhaltlich wird sie dabei unterstützt durch die fachliche Kompetenz von Herrn Kulsen und Frau Hennig und durch das Team von Dominik Kulsen, Marisa Zachovay und Aline Trachsel. Im Mai absolvierte Frau Gollwitzer erfolgreich den 'Certified Diamond Grader' Kurs des Hoge Raad voor Diamant (HRD) in Antwerpen.

Frau Gollwitzer konnte gleich in mehreren Bereichen der Schmuckbranche berufliche Erfahrungen sammeln. Während ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin in Würzburg und anschließend an der Kunstakademie Karlsruhe und der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim, lernte sie das Schmuckhandwerk und die Schmuckgestaltung breit gefächert kennen. Nach einigen Jahren der Selbständigkeit als Goldschmiedin in Berlin arbeitete sie zunächst als Verkaufsberaterin bei einem Schmuckhersteller, bevor sie in dessen Außendienst wechselte.

Wir hoffen, unseren Service durch Frau Gollwitzers zusätzliche Erfahrung für Sie zu erweitern.

'Je mehr ich über Naturfarbene Diamanten weiß, desto mehr wird mir klar, was es noch alles zu lernen gibt. Oft erlebe ich, dass es unseren Kunden genauso geht und sie die vielen Möglichkeiten der farbigen Diamanten immer mehr entdecken. Dann freue ich mich, dass ich ihre Arbeit unterstützen kann.'
Rund um Naturfarbene Diamanten
VividFünfkaräter The Vivid Pink bei Christie's
 
Dass große Auktionshäuser wie Christie's und Sotheby's besondere Edelsteine wie berühmte Kunstwerke versteigern, hat seit den Achtziger Jahren erheblich zur Beliebtheit Naturfarbener Diamanten beigetragen. Im Rahmen solcher Auktionen haben diese Edelsteine glamouröse Auftritte wie die großen Stars.

Wie viele Schmuck- und Edelsteinfans verfolgen wir bei Kulsen & Hennig nun den Weg eines unglaublich wertvollen Naturfarbenen Diamanten und möchten die Spannung mit Ihnen teilen. The Vivid Pink ist der größte lupenreine 'Fancy Vivid Pink' Diamant, der jemals zur Auktion angeboten wurde!


The Vivid Pink Ring Graffs
Der extrem seltene, pinkfarbene Diamant im Kissen-Schliff (Cushion Cut) wird auf einen Wert von 5,0 bis 7,0 Millionen USD (3,4 bis 4,7 Millionen EUR) geschätzt. Gefasst ist der Stein in einen Ring des international bekannten Londoner Juweliers Graff. Das Gemological Institute of America (GIA) verlieh dem Stein die so gefragte Farbbezeichnung 'Fancy Vivid Pink'. Allein die Auszeichnung 'Fancy Pink' verdient nur einer von zirka 100.000 Diamanten. Dies veranschaulicht den absoluten Seltenheitswert von The Vivid Pink.

Vom 17. bis zum 20. Oktober war The Vivid Pink in New York zu sehen. Danach tritt er seine Reise nach Hongkong an. Zwischenstation macht er unter anderem vom 15. bis 17. November in Genf.

Wird der Fünfkaräter den geschätzten Preis wirklich erzielen? Wir halten Sie auf dem Laufenden. 
Abbildung mit freundlicher
Genehmigung von Christie's
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MetalMetallische Farben - Trendfarben im Herbst 2009

Viele Modemacher setzen diesen Herbst auf die edle Ausstrahlung der Metallfarben. Ein Anlass für viele Schmuckgestalter, diese Farbfamilie neu in Szene zu setzen. Auch Naturfarbene Diamanten können metallische Farben zeigen.

Die Diamantfarben 'Fancy orangy Yellow' bis 'Fancy Brownish Yellow' haben dieselbe kraftvolle Wärme wie Gold. Die schmeichelnden Kupferfarben findet man in 'Fancy Brownish Pink', 'Fancy Pink-Brown' oder 'Fancy Pinkish Orangy Brown' wieder. Kühles Silber taucht in 'Fancy Gray' auf, Stahl und Eisen harmonieren mit anthrazitfarbenen bis schwarzen Diamanten.
                       
         Pearshape 0.71 ct       Round Brillant 0.20 ct          Oval 1.52 ct            Radiant 0.30 ct  
            Fancy Intense          Fancy Pinkish Brown             Fancy Gray              Fancy Intense  
            Orangy Yellow                                                                                 Purplish Pink
 
Alle hier abgebildeten Diamanten gehören zu unserem eigenen Sortiment und sind bei uns erhältlich. Sie interessieren sich für diese Steine? Sie suchen weitere Einzelsteine oder Pavéware in diesen Farben? Sie haben Fragen zu Preisen und Maßen?
Rufen Sie uns an unter 030 / 44 34 17 77 oder
schreiben Sie eine Mail: info@kulsen-hennig.com
Wir informieren Sie gerne!
BlackSchwarze Diamanten

Die Schmuckgestalter entdecken immer neue Ausdrucksmöglichkeiten der Farbe Schwarz und verwenden schwarze Diamanten in vielen unterschiedlichen Kreationen. So wirken die Steine mal dezent zurückhaltend, mal markant kontrastreich, je nach dem mit welchem Material und welcher Farbe sie kombiniert werden.

Für den Handel und das Handwerk ist im Umgang mit schwarzen Diamanten Folgendes wichtig:
 
Informieren Sie sich über den Ursprung der Farbe

Ein von Natur aus gleichmäßig schwarzer Diamant ist höchst selten. Die meisten einheitlich schwarzen Diamanten auf dem Markt sind farbbehandelt und müssen auch so deklariert werden. Wer einen großen natürlich schwarzen Einzelstein kaufen möchte, sollte nach einem Zertifikat fragen, um zu klären, ob er behandelt oder unbehandelt ist. Während früher meist mit Bestrahlung gearbeitet wurde, hat sich heute das Erhitzen der Steine durchgesetzt. Diese Methode ist preiswerter.
 
Vorsicht bei der Verarbeitung

Weil oft eher einschlussreiche Steine durch Erhitzen in schwarze Diamanten verändert werden, sollte man beim Fassen oder Erhitzen dieser Steine vorsichtig sein.

In unserem Sortiment führen wir schwarze Brillanten (erhitzt) in allen Größen. Von Pavéware ab 0,90 mm Durchmesser bis zum 10-karätigen Einzelstein haben wir ein großes Angebot von feinster Qualität in Farbe und Schliff. Außerdem in vielen Größen vorrätig: schwarze Diamanten im Princess-, Baguette- und Rosen-Schliff.

Beide Bilder sind von Steinen aus unserem eigenen Sortiment. Haben Sie Interesse oder Fragen? Kontaktieren Sie uns!
iPhoneDas iPhone als Schmuckobjekt
 
Stuart Hughes, Gründer von Goldstriker International in Liverpool (England), hat sich darauf spezialisiert, Handys, iPods, Schreibgeräte und Feuerzeuge mit Gold, Platin und Diamanten zu besetzen.
iPhone Pink 
Auch jede beliebige Lieblingsuhr ergänzt Goldstriker um den 'Bling-Faktor'. Auf der Webseite kann man Stücke von Chanel, Cartier, Rolex, und Franck Muller sehen, alle mit Diamanten veredelt.
 
Ein 750er roségold iPhone mit 53 pinkfarbenen Diamanten für 21.995,00 GBP (24.208,00 EUR) ist das neueste Glanzstück von Goldstriker.

HopeNeue Fassung für den Hope Diamond

 
Anlässlich des 50. Jahrestags der Ausstellung des Hope Diamond in der Smithsonian Institution - National Museum of Natural History (Washington DC) waren Schmuckinteressierte eingeladen, aus drei Möglichkeiten eine neue Fassung für den Diamanten zu wählen. Die Firma Harry Winston, die den Stein von 45.52 ct dem Museum vor 50 Jahren gestiftet hatte, hatte drei Entwürfe kreiert.

Zurzeit wird der Hope Diamond dem Publikum zunächst ganz ohne Fassung präsentiert. Für Gemmologen und Edelstein-Liebhaber eine einmalige Gelegenheit, die pure Schönheit des Steins auf sich wirken zu lassen. Das Gemological Institute of America (GIA) hatte den Diamanten 1997 graduiert und seine Farbe als 'Fancy Deep Grayish Blue' und seine Reinheit als VS1 eingestuft.

Embracing Hope heißt der Entwurf, den das Publikum durch Abstimmung gewählt hat. Harry Winston's Goldschmiede arbeiten zurzeit an der Umsetzung. Neu gefasst, wird der Hope Diamond ab Mai 2010 wieder ausgestellt. In Embracing Hope wird der Diamant jedoch nur eine Zeit lang zu sehen sein. Danach wird er wieder in den Halsschmuck zurückkehren, der 1911 von Cartier für ihn gestaltet wurde.
 
Wer mehr erfahren oder das Zertifikat des Hope Diamond sehen möchte, kann auf der Internetseite der Smithsonian Institution (www.mineralsciences.si.edu) weiterlesen.
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Aus der Gemmologie

ColourintroDie Farben des Diamanten - eine Einführung

In der Natur kommen Diamanten in allen erdenklichen Farben vor. Jede Diamantfarbe hat eine besondere Ursache. In unserem Newsletter möchten wir Ihnen in jeder Ausgabe eine Farbursache erklären. Außerdem werden wir von den Fundorten verschiedener Naturfarbener Diamanten und von berühmten Vertretern ihrer Farbgruppe berichten. Wir freuen uns darauf, Sie in die beeindruckende Vielfalt Naturfarbener Diamanten einzuführen.

Der Wert Naturfarbener Diamanten hängt von der Seltenheit, der Intensität und der Art der Farbe ab. Für die Graduierung der Farbqualität Naturfarbener Diamanten verwenden Laboratorien wie das Gemological Institute of America (GIA) folgende Abstufungen: 'Fancy Light', 'Fancy', 'Fancy Intense', 'Fancy Deep', 'Fancy Vivid' oder 'Fancy Dark'.

Hier ein kurzer Überblick über die häufigsten Diamantfarben:

Gelb
Diamanten, die mehr gelbe Farbanteile haben als ein Stein mit der Farbe Z (GIA Skala), gehören zur 'Fancy-Gruppe' der Naturfarbenen Diamanten. Die Farbpalette reicht von Zitronengelb bis Kanariengelb.

Orange
Der warme Ton orangefarbener Diamanten erinnert an Kürbis oder Safran. Orange Diamanten haben oft eine gelbe oder braune Zweitfarbe. Daher sind Diamanten in einem reinen Orange sehr selten und sehr begehrt.
 
Rot
Rot ist die seltenste Diamantfarbe. Selbst viele Diamanthändler haben noch nie einen naturfarbenen roten Diamanten zu Gesicht bekommen. Sammler suchen solche Steine oft weltweit und über Jahre hinweg.

Pink
Die beliebte Diamantfarbe Pink wird weltweit nur in wenigen Minen gefunden und ist daher sehr selten. Der Hauptfundort ist die westaustralische Argyle Mine. Dort kommen Diamanten in sanften Pastellfarben bis zu kräftigen Pinktönen vor.

Purpur
Oft verwechselt mit Violett, hat Purpur jedoch mehr Rotanteile als das bläulichere Violett. Purpurfarbene Diamanten kommen häufig in Mischtönen mit Rot oder Pink vor und nur sehr selten als reines Purpur.

Violett
Die Diamantfarbe Violett hat oft eine starke blaue Nebenfarbe. Im Vergleich zu dem wärmeren Purpur erinnert das kühlere Violett eher an Lavendel. Naturfarbene violette Diamanten sind äußerst rar und besonders wertvoll.

Blau
Blaue Diamanten sind für ihre Schönheit und besondere Seltenheit bekannt. Man findet sie in Farbtönen von zartem Blassblau bis zu dem außergewöhnlichen 'Fancy Deep Blue'.

Grün
Reine grüne Diamanten sind deshalb so selten, weil ihre Farbe das Ergebnis jahrtausendelanger Bestrahlung durch natürliche Radioaktivität im Erdinneren ist. Die meisten naturfarbenen grünen Diamanten haben eine graue, gelbe oder braune Zweitfarbe und werden im Handel oft als olivfarben bezeichnet.

Braun
Braune Diamanten haben ihren eigenen Platz im Diamanthandel. Es finden sich Farbtöne wie Champagner, Zimt, Schokolade oder Cognac. Um feine Farbstufen unterscheiden zu können, werden die Farbbezeichnungen C1 (sehr Hellbraun) bis C7 (Dunkelbraun) verwendet.

Weiß
Weiße Diamanten - nicht zu verwechseln mit farblosen Diamanten - verdanken ihre schwer zu beschreibende milchige Farbe feinsten Mikro-Einschlüssen. Reinweiße Diamanten werden von Sammlern sehr geschätzt.

Grau
Das reine Grau von Diamanten erinnert an die Farbe von Stahl. Graue Diamanten kommen oft mit Zweitfarben vor. In der reinen Farbe sind sie besonders gefragt.

Schwarz
Schwarze Diamanten sind heute aus dem Schmuckmarkt nicht mehr wegzudenken. Sie haben eine starke und geheimnisvolle Ausstrahlung. Über die Ursachen der schwarzen Farbe bei Diamanten erfahren sie mehr im nächsten Artikel dieses Newsletters.
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BlackTypesSchwarze Diamanten unter die Lupe genommen

Wie die Natur einen schwarzen Farbeindruck hervorbringt
 
Eine Tabelle, die die verschiedenen Varietäten von schwarzen Diamanten auflistet, wurde im Artikel Inside Black Diamonds (Rapaport, Ausgabe Juni 2009) veröffentlicht. Wir haben für Sie den Inhalt des Artikels gekürzt, übersetzt und zusammengefasst:

'Wolkige' Varietät
Kleinste schwarze Partikel im Diamant hindern das Licht am Durchdringen. Die Farbe dieser Steine erscheint grau bis schwarz, je nach dem wie stark diese Partikel konzentriert sind.

Fremdmineralien und Risse
Gewisse Diamanten besitzen eine hohe Konzentration von dunklen Fremdmineralien, wie Sulfiden und Mikro-Risse, die schwarz oder schwärzlich erscheinen.

'Polykristalliner Bort'
So bezeichnete Diamanten wurden bisher meist für industrielle Zwecke benutzt. Diese Steine bestehen aus vielen Diamantkörnchen oder einer Diamantmatrix, die mit zusätzlichen Fremdmineralien wie Pyrrhotit, Hämatit, Magnetit, Graphit, Chromit, Feldspan usw. verwachsen ist. Diese Diamantvarietät kann wirklich schwarz und opak sein oder sie kann eine durchscheinend bis opak dunkelgelbe bis braune Farbe, Oliv oder Grau besitzen.

Extrem dunkle Farbschattierung
Manche Diamanten haben eine so dunkle Schattierung von Braun, Grün, Blau oder Violett, daβ sie bei gewissen Sichtverhältnissen schwarz erscheinen.

Carbonado
Die polykristalline Struktur und zufällige Anordnung der winzigen Diamantkörnchen machen diese Diamantart zu der wohl härtesten Art von Diamant. Carbonado ist sehr schwer zu schleifen.

Wie die Industrie schwarze Farbe bei Diamanten erzeugt
 
Bestrahlung (Irradiation)
In den Fünfziger Jahren tauchten auf dem Markt schwarze Diamanten auf, die ihre Farbe einer Bestrahlung verdankten. Obwohl das Ausgangsmaterial oft von geringerer Reinheits- und Farbqualität war, hatten diese bestrahlten Diamanten einen besseren Schliff und daher einen höheren Lüster als ihre natürlichen Entsprechungen.

Erhitzen (Heating/Annealing)
In jüngerer Zeit kann man mit der neuen Technik des Erhitzens Graphitisierung herbeiführen und so behandelte schwarze Diamanten erzeugen, die mehr an ihre natürlichen Gegenspieler erinnern. Die Behandlung hat mit hohen Temperaturen in einem Vakuum zu tun. Die genaue Methode wurde jedoch noch nicht veröffentlicht.

Hochdruck- / Hochtemperatur-Prozess (HPHT)
Dieses Verfahren kann Diamanten von einem hellen bis sehr dunklem Grau ergeben. Solche Farben sind jedoch nicht das beabsichtigte Ergebnis. Farbverbesserungen für farblose Diamanten oder pinkfarbene und blaue Diamanten sind das eigentliche Ziel.

Schwarze synthetische Diamanten
Wie bei der HPHT-Behandlung übersteigen die Produktionskosten künstlich hergestellter schwarzer Diamanten deren Handelswert. Aus diesem Grund werden synthetische schwarze Diamanten nicht kommerziell hergestellt. Synthetische blaue Diamanten, die so dunkel sind, dass sie schwarz erscheinen, werden selten gesehen.

Quelle:
Rapaport- Artikel "Inside Black Diamonds" Juni 2009 von Christopher P. Smith, Elizabeth Quinn Darenius und Sharrie Woodring Hand, American Gemological Laboratories (AGL) und Gem Certification & Assurance Laboratory (GCAL)
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