32 Jahre Missionsdienst
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50 Jahre auf der Suche nach Gott
Liebe Missionspartner,
mit großer Freude schreiben wir diesen Brief. In
diesem Bericht lest ihr einige Geschichten und
Zeugnisse von den Leuten, mit denen wir in Indien
zusammenarbeiten.
In einer meiner letzten Reisen nach Indien traf ich
eine 65-jährige Frau namens Manisha. Sie erzählte
mir, dass sie 50 Jahre lang auf der Suche nach der
Wahrheit gewesen war. Sie hatte jede Religion
ausprobiert und sehr viel Geld für Tempelbesuche
ausgegeben; aber nichts hatte ihr die Zuversicht
gegeben, errettet zu sein. Keine der Religionen
konnte ihr die Vergebung ihrer Sünden bieten.
Vor zwei Jahren besuchten einige Missionare von
Harvest NOW ihre Stadt und sie und ihr Sohn hörten
von ihnen das Evangelium. Daraufhin gab sie
Christus ihr Leben. Die Frau erzählte mir, wie
Dämonen 4 ihrer anderen Kinder getötet hatten. Aber
dieses Mal wollte sie nicht ruhen, bis sie die echte
Wahrheit der Errettung gefunden hatte. Nachdem sie
selbst, ihr Sohn und ihre Enkeltochter sich bekehrt
hatten, tauften wir sie. Inzwischen ist die ganze
Familie gläubig und sie gehen zur Kirche. Manisha ist
so glücklich darüber, dass sie lebt und Jesus
anbeten kann. Allein das Evangelium von Jesus
Christus hat die Kraft, eine Person oder eine Nation
freizusetzen. Unserem Predigen folgen immer
Heilungen, Austreibungen von Geistern und
Befreiungen. Helft uns bitte, das Evangelium in den
Nationen zu predigen, wo Christus noch nie gepredigt
wurde.
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Freiheit und Frieden bleiben ferne Träume für die Christen aus Kandhamal, Orissa

In einem kleinen schäbigen Zelt spielt der 4-jährige
Lucky vergnügt, während seine Mutter, Nabagini,
seine neugeborene Schwester füttert. Seine
Heiterkeit steht im starken Kontrast zu den Sorgen
der Mutter und hunderter anderer Christen in den
Auffanglagern in Kandhamal in Orissa. Während sie
ihr Baby stillt, scheint Nagagini zu vergessen, mit
welch schrecklicher Gewalt im August 2008 gegen die
Christen vorgegangen wurde. Sie und ihr Mann,
Paritrana Pradhan, flohen aus ihrem Dorf,
Dandapanga, als die Hindus angriffen. Die beiden
flüchteten zusammen mit ihren zwei Söhnen in den
dichten Wald in den nahe gelegenen Hügeln. Ein paar
Tage später brachte sie die Polizei in das
Auffanglager. Acht Monate nach den gewaltsamen
Angriffen, bei denen 38 Menschen ums Leben kamen,
machen sich immer noch Unsicherheit und Angst
unter den 3.200 Christen breit. Auf dem Weg zu den
Zeltlagern erinnern abgebrannte Häuser, verfallene
Kirchen und anti-christliche Graffiti an die grausamen
Anschläge. In vielen Dörfern sind an den Häusern
gelbe Fahnen angebracht, die die radikalen Hindus
verteilt haben, um die Häuser der Hindus von denen
der Christen unterscheiden zu können. Während
einige Familien in ihre Häuser zurückgekehrt sind,
haben andere bei ihren Verwandten in anderen
Gebieten Indiens Schutz gesucht.
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Eine christliche Familie von Kandhamal, Orissa, in einem Zelt

"Die radikalen Hindus verbreiten anti-christliche
Propaganda", erzählt Mark, "so dass die verdrängten
Christen nur wieder in ihre Dörfer zurückkehren
können, wenn sie sich zum Hinduismus bekehren.
Vor ein paar Monaten haben einige von uns versucht,
zurück zu gehen. Aber wir wurden bedroht. Unsere
Nachbarn sagten, wie müssen Hindus werden."
Außerdem berichtet Mark, dass letzten Monat
bewaffnete Aktivisten versuchten, in die Zeltlager
einzudringen, jedoch von der Polizei abgehalten
werden konnten. In den von der Regierung
geschaffenen Lagern wohnen die Christen in großen
Leinenzelten - sechs Familien in einem. Das Leben
in einem Zelt ist schrecklich. Im Sommer ist es extrem
stickig darin. Außerdem ist es ungesund, da nachts
etwa 20 Personen eng beieinander schlafen. Es gibt
keine Privatsphäre, was besonders für die Frauen
schwierig ist. Verschiedene Missionsgesellschaften
und Hilfsorganisationen beliefern die Camps mit
Kleidung, Utensilien, Hygieneartikeln und anderen
lebensnotwendigen Dingen. Medizinische Hilfe wird
durch die Behörden und durch Missionare
gewährleistet. Einige Kinder gehen in nahe gelegene
Schulen oder werden von Missionaren unterrichtet,
die täglich in die Lager gehen.
Das Tiangia Camp in der Nähe von Raikia beherbergt
etwa 1.000 Christen. Ein Reisfeld trennt das Lager
vom nächsten Dorf, aus dem die meisten dieser
Christen stammen. Viele Häuser der Opfer sind noch
intakt, aber sie können nicht zurückkehren, ohne sich
wieder zum Hinduismus zu bekehren.
Damayanti, ein 16-jähriges Mädchen aus dem Camp,
geht gelegentlich hinüber zum Dorf, um Freunde und
ihr ruiniertes Haus zu sehen. "Wir haben das
miserable Leben im Zeltlager satt", sagt sie. "Wie
lang können wir noch dort bleiben? Vielleicht wird sich
meine Familie zum Hinduismus bekehren, so dass
wir wieder ein friedliches Leben im Dorf führen
können." Ihre Besuche werden von den
Dorfbewohnern mit Argwohn gesehen. In vielen
Dörfern mit überwiegendem Hindu-Anteil wird es
vermieden, über die Angriffe auf die Christen zu
sprechen.
Diesen Monat werden die Neuwahlen eventuell
Veränderungen bringen. Aber Freiheit und Hoffnung
bleiben noch ferne Träume für Tausende dieser
Christen, die in den Flüchtlingslagern leiden. Bitte
betet und helft den Christen, die in solch schwierigen
Umständen leben.
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Partner von ernte Jetzt
Vielen Dank für eure Partnerschaft im Evangelium.
Eure Gebete und Unterstützung erreichen Millionen
von Menschen in Indien und im Himalaja.
Gemeinsam in der Ernte,
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Guine und Lisa Anderson
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