Mai 2009
Ernte Jetzt - Harvest NOW
Eine Botschaft der Hoffnung und der Liebe Gottes

32 Jahre Missionsdienst
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50 Jahre auf der Suche nach Gott
Liebe Missionspartner, mit großer Freude schreiben wir diesen Brief. In diesem Bericht lest ihr einige Geschichten und Zeugnisse von den Leuten, mit denen wir in Indien zusammenarbeiten.

In einer meiner letzten Reisen nach Indien traf ich eine 65-jährige Frau namens Manisha. Sie erzählte mir, dass sie 50 Jahre lang auf der Suche nach der Wahrheit gewesen war. Sie hatte jede Religion ausprobiert und sehr viel Geld für Tempelbesuche ausgegeben; aber nichts hatte ihr die Zuversicht gegeben, errettet zu sein. Keine der Religionen konnte ihr die Vergebung ihrer Sünden bieten. Vor zwei Jahren besuchten einige Missionare von Harvest NOW ihre Stadt und sie und ihr Sohn hörten von ihnen das Evangelium. Daraufhin gab sie Christus ihr Leben. Die Frau erzählte mir, wie Dämonen 4 ihrer anderen Kinder getötet hatten. Aber dieses Mal wollte sie nicht ruhen, bis sie die echte Wahrheit der Errettung gefunden hatte. Nachdem sie selbst, ihr Sohn und ihre Enkeltochter sich bekehrt hatten, tauften wir sie. Inzwischen ist die ganze Familie gläubig und sie gehen zur Kirche. Manisha ist so glücklich darüber, dass sie lebt und Jesus anbeten kann. Allein das Evangelium von Jesus Christus hat die Kraft, eine Person oder eine Nation freizusetzen. Unserem Predigen folgen immer Heilungen, Austreibungen von Geistern und Befreiungen. Helft uns bitte, das Evangelium in den Nationen zu predigen, wo Christus noch nie gepredigt wurde.


Freiheit und Frieden bleiben ferne Träume für die Christen aus Kandhamal, Orissa
Orissa
In einem kleinen schäbigen Zelt spielt der 4-jährige Lucky vergnügt, während seine Mutter, Nabagini, seine neugeborene Schwester füttert. Seine Heiterkeit steht im starken Kontrast zu den Sorgen der Mutter und hunderter anderer Christen in den Auffanglagern in Kandhamal in Orissa. Während sie ihr Baby stillt, scheint Nagagini zu vergessen, mit welch schrecklicher Gewalt im August 2008 gegen die Christen vorgegangen wurde. Sie und ihr Mann, Paritrana Pradhan, flohen aus ihrem Dorf, Dandapanga, als die Hindus angriffen. Die beiden flüchteten zusammen mit ihren zwei Söhnen in den dichten Wald in den nahe gelegenen Hügeln. Ein paar Tage später brachte sie die Polizei in das Auffanglager. Acht Monate nach den gewaltsamen Angriffen, bei denen 38 Menschen ums Leben kamen, machen sich immer noch Unsicherheit und Angst unter den 3.200 Christen breit. Auf dem Weg zu den Zeltlagern erinnern abgebrannte Häuser, verfallene Kirchen und anti-christliche Graffiti an die grausamen Anschläge. In vielen Dörfern sind an den Häusern gelbe Fahnen angebracht, die die radikalen Hindus verteilt haben, um die Häuser der Hindus von denen der Christen unterscheiden zu können. Während einige Familien in ihre Häuser zurückgekehrt sind, haben andere bei ihren Verwandten in anderen Gebieten Indiens Schutz gesucht.
Eine christliche Familie von Kandhamal, Orissa, in einem Zelt
Orissacamp
"Die radikalen Hindus verbreiten anti-christliche Propaganda", erzählt Mark, "so dass die verdrängten Christen nur wieder in ihre Dörfer zurückkehren können, wenn sie sich zum Hinduismus bekehren. Vor ein paar Monaten haben einige von uns versucht, zurück zu gehen. Aber wir wurden bedroht. Unsere Nachbarn sagten, wie müssen Hindus werden." Außerdem berichtet Mark, dass letzten Monat bewaffnete Aktivisten versuchten, in die Zeltlager einzudringen, jedoch von der Polizei abgehalten werden konnten. In den von der Regierung geschaffenen Lagern wohnen die Christen in großen Leinenzelten - sechs Familien in einem. Das Leben in einem Zelt ist schrecklich. Im Sommer ist es extrem stickig darin. Außerdem ist es ungesund, da nachts etwa 20 Personen eng beieinander schlafen. Es gibt keine Privatsphäre, was besonders für die Frauen schwierig ist. Verschiedene Missionsgesellschaften und Hilfsorganisationen beliefern die Camps mit Kleidung, Utensilien, Hygieneartikeln und anderen lebensnotwendigen Dingen. Medizinische Hilfe wird durch die Behörden und durch Missionare gewährleistet. Einige Kinder gehen in nahe gelegene Schulen oder werden von Missionaren unterrichtet, die täglich in die Lager gehen.

Das Tiangia Camp in der Nähe von Raikia beherbergt etwa 1.000 Christen. Ein Reisfeld trennt das Lager vom nächsten Dorf, aus dem die meisten dieser Christen stammen. Viele Häuser der Opfer sind noch intakt, aber sie können nicht zurückkehren, ohne sich wieder zum Hinduismus zu bekehren. Damayanti, ein 16-jähriges Mädchen aus dem Camp, geht gelegentlich hinüber zum Dorf, um Freunde und ihr ruiniertes Haus zu sehen. "Wir haben das miserable Leben im Zeltlager satt", sagt sie. "Wie lang können wir noch dort bleiben? Vielleicht wird sich meine Familie zum Hinduismus bekehren, so dass wir wieder ein friedliches Leben im Dorf führen können." Ihre Besuche werden von den Dorfbewohnern mit Argwohn gesehen. In vielen Dörfern mit überwiegendem Hindu-Anteil wird es vermieden, über die Angriffe auf die Christen zu sprechen. Diesen Monat werden die Neuwahlen eventuell Veränderungen bringen. Aber Freiheit und Hoffnung bleiben noch ferne Träume für Tausende dieser Christen, die in den Flüchtlingslagern leiden. Bitte betet und helft den Christen, die in solch schwierigen Umständen leben.

Partner von ernte Jetzt
Vielen Dank für eure Partnerschaft im Evangelium. Eure Gebete und Unterstützung erreichen Millionen von Menschen in Indien und im Himalaja. Gemeinsam in der Ernte,
Guine und Lisa Anderson

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Kontakt
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Fünf-Brote-Mission
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